Ostern auf dem Tisch
Das meint in erster Linie Eier
Damit es aber nicht langweilig wird kann man die Eier nicht nur normal bemalen sondern auch mit 3D- Effekt. Wem das zu viel ist, bleibt schlicht bei einem gekochten Ei aka Frühstücksei und setzt vielleicht auf ein anderes Gefieder wie hier die Wachtel. Wachteleier sind schon "bemalt" und um mehr als die Hälfte kleiner als Hühnereier dennoch geschmacklich weites gehend identisch.
Das klassische gebackene Lämmchen darf auch auf keinem Ostertisch fehlen. Mit Puderzucker oder hier mit Glasur sieht es fast zu putzig aus, um es zu verspeisen.
Die Krönung ist da der bombig belegte Rührkuchen mit Obst und Marzipankarotten.
Eingemachter Knoblauch mit Zitrone in Sojasauce
Ist nicht jedermanns aber für alle Knoblauchliebhaber eine Delikatesse. Frischen Bioknoblauch schälen
kleinschneiden und mit frischer geschnittener Zitrone in einem Weckglas mit Sojasoße und evtl. Chili - Pulver -Beigabe, übergießen. Mindestens ein bis zwei Wochen im Kühlschrank ziehen lassen.
Himbeer Smoothie - frisch und lecker
Ein pürierter feiner Fruchtmus ist immer eine erfrischende und schmackhafte Angelegenheit. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat diese Form der Fruchtaufnahme als "Smoothie" Eingang in den Alltag gefunden. Mittlerweile gibt es sie in vielen Fruchtvariationen und von mehreren Anbietern fertig im Kühlregal diverser Supermarktketten.
Selbstgemacht
Selbstgemacht ist aber auch lecker, günstig und man weiß definitiv was darin ist. Dazu verwenden wir heute tiefgekühlte Himbeeren (man kann natürlich bestenfalls frische Himbeeren nehmen, die sind aber nicht das ganze Jahr verfügbar) und lassen sie auftauen. Anschließend in einem Mixer (ich bevorzuge den Magic Max) mit Banane und Wasser gut durchmischen bis alles schön sämig ist. Gerne mit Extravaganzen wie Gerstengraspulver und/oder Basenpulver abschmecken. Dann wird der Smoothie zum absoluten High-Energie-Drink!
Diese Bällchen korrespondieren mit den altbekannten "Hackbällchen". Doch sind sie ohne Fleisch im eigentlichen Sinne.
In vielen Asia-Supermärkten gibt es frischen Tofu. Davon mal ein gutes Stück kaufen (ca. 500g)
Mit der Hand den Tofu zerbröseln und mit Thunfisch aus der Dose mischen.
Mit der Hand und mit Beigabe von Kichererbsenmehl und Gewürzen nach Wahl (hier jetzt: Kreuzkümmel, Kurkuma, Chili, Salz) zu kleinen Bällchen formen und in der Pfanne mit Öl nach Wahl (hier Sesamöl) von allen Seiten auf mittlerer Temperatur gar braten. Mit Soßenkreationen nach Wahl servieren (hier: Ketchup mit Sojasoße und Chili und Zitrone. Schmeckt auch kalt!
koreanisches Kimchi
Man kann
dieses wunderbare "Beigericht" mit verschiedenen Gemüsesorten als
Grundlage herstellen. Das kann Rettich, Chinakohl oder etwas anderes
sein. Da darf man auch mal experimentell sein. Wichtig ist, dass ein
Gärungsprozess stattfinden kann, wie es beim bekannten Sauerkraut der
Fall ist. Denn dadurch bekommt dieses Gericht seine unverwechselbare
Note im Geschmack und in seiner Wirkung. Ebenso wichtig ist der Zusatz
von Knoblauch, Chilli, Salz, Ingwer und Zwiebeln.
Bei
unserem Beispiel hier verwenden wir Chinakohl als Basis. Gut klein
schneiden und mit gedrechselter Karotte, frischem Knoblauch und Ingwer,
kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln und mit Chilli und Salz
abgeschmeckt in eine Schüssel geben und mit Reismehlsud (d.h. Reismehl
in Wasser angerührt und angewärmt) übergießen. Das ganze in einer
geschlossenen Box, bestenfalls lichtdicht und gut verschließbar, Outdoor
aufbewahren. Denn man wird es nicht glauben, aber dieses Zeug hat ein
sehr sehr starkes Aroma und übertüncht mit seinem Geruch den gesamten
Kühlschrank. Mehr als es jeder Stinkkäse kann. Außerdem herrschen im
Kühlschrank zu niedrige Temperaturen, damit der Gährungsprozess in Gang
kommen kann. Also ab auf den Balkon oder die Terrasse und mindestens 2 Wochen ziehen lassen. Es ist erst fertig, wenn das Kimchi auf der Zunge leicht kribbelt.
Man kann Kimchi zu jedem Gericht servieren, selbst zum Abendbrot. Es ist eine sehr gesunde Beilage. Nur Vorsicht: man riecht nach Knoblauch und außerdem treibt es den Stoffwechsel an!
Kichererbsenbrötchen
Bevor jetzt die weitere Verwertung des Eingangs vorgestellten Kürbis gezeigt wird, vorher noch die Herstellung von etwas ganz besonderem. Geschmacklich erinnern Kichererbsenbrötchen an die türkischen Falafel nur nicht so fettig, weil die Brötchen gebacken werden. Außerdem wird bei der Zusammenmischung des Teiges auf Gluten- arme und möglichst basische Anteile geachtet d.h. kaum Weizen und Roggen.
Zuallererst muss das Kichererbsenmehl (erhältlich in Asialäden) in kaltem Wasser eingerührt werden
eine
Prise Salz hinzu und ordentlich rühren bis es erhitzt und die Masse
langsam fest wird. Man muss das ein wenig ausprobieren, wie viel Wasser
und wie viel Mehl. Es muss so eine "pfannekuchen-teig-artige" Konsistenz
bekommen. Wenn man zu viel Wasser hineingeschüttet hat einfach wieder
Mehl dazu, dann hat mal halt mehr Teig und damit mehr Brötchen. Wenn das
ganze langsam heiß wird Leinsamen, Dinkel- Kleie und Weizenkeime hinzu
rühren. Quellen lassen und lau warm in eine Schüssel geben und 2 Tütchen
Hefe, Sojaeiweiß und Haferflocken untermischen.
Das
ganze Gemisch schön quellen lassen. Dann mit Inulin und Buchweizenmehl
wie üblichen Brotteig ordentlich durchkneten. Das ist natürlich schon
anstrengend und kommt einer guten Sporteinheit nahe. Bäcker waren auch
immer kräftige Typen.
Dann die Brötchen formen.
Anschließend mindestens 4-5 Stunden stehen lassen. Ab und zu mit Öl (Kürbiskern oder Palmöl) und Wasser bestreichen.
Dann mit Ober- und Unterhitze bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen.
Der Kürbis- Eintopf
Kurz:
Kürbis geschält und geschnitten und mit Wasser gekocht. Dazu
Anissterne, Ingwerpulver, Lorbeerblätter, frisch gepresster Knoblauch
und Muskatpulver hinzu und 15-20 Minuten kochen. Vorsicht das es nicht
zu "pampig" wird. Dann mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen
abschmecken.
Mit den Brötchen und z. B. Wurst servieren.
Der Kürbis
Diese meist mit Halloween assoziierte Pflanze aus Amerika wird bereits schon bis zu 12.000 Jahren vom Menschen genutzt.
Der Kürbis in einem meist wunderschön leuchtenden Orange gekleidet, schmeckt in vielen fantasievollen Varianten und ist gar nicht so aufwendig herzurichten.
Oft ist man im Supermarkt auch schon demotiviert, dieses schwere Geschöpf nach Hause zu transportieren und dann auch noch zu zerschneiden, entkernen und evtl. zu schälen.
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