Gebratene Tofu-Scheiben als Beilage oder für Zwischendurch
Frischen Tofu unbehandelt in dicke Scheiben schneiden und in Sojasoße, Sesamöl und und Sesamsaat wälzen...
In der Pfanne von beiden Seiten schön knackig braun braten (mittlere Hitze) Fertig! Super Proteinfiller für Zwischendurch.
Lecker Salädchen
Das Mühevollste bei der Zubereitung eines Salates ist ja eigentlich nur das Schnippeln, meint das Zerkleinern der einzelnen Bestandteile. Hier wird ein Romanaherz (Salat) in sehr kleine Stückchen geschnitten und mit Cocktailtomaten, Paprika, frischer Petersilie und Gurke gemischt. Bei der Gurke sollte man sich die Zeit nehmen und ihr Kerninneres entfernen. Irgendwie verdaut es sich schlecht. Noch nach Stunden stößt man mit Gurkenaroma auf. Bestenfalls halbieren und mit einem relativ kantigen Löffel der Länge nach ausschaben.
Wichtig auch bei der Soße, (Standart: Öl, Essig, Salz, Pfeffer) bitte stets frische Zitrone darüber träufeln. Schmeckt einfach besser!
Das schmeckt nach Frühling
Die ersten Erdbeeren sind endlich wieder erhältlich und das sogar beim Regionalbauern.
Erdbeeren waschen (bitte behutsam, wegen der wasser-und hitze-empfindlichen Vitamine) und in Stücke nach Wunsch schneiden. Quark nach Fettstufenwahl in eine Schale geben und mit Honig und Vanilleschoten abschmecken. Ein wenig im Kühlschrank ziehen lassen.
Hier kommen dann noch als Variation Pilze hinzu. Die saugen den Geschmack des Suppengrüns gut auf, sind sättigend und auch sehr gesund.
Petersilie sollte immer zum Schluß beigefügt werden, da dieses Kraut sonst sein wertvolles Vitamin C komplett verliert. Vitamin C ist nämlich extrem hitzeempfindlich.
Alles zerkleinert im Topf mit Wasser kochen.
Bestenfalls Wasser vorher filtern und über Nacht mit Steinen ansetzen. Macht einen minimalen aber bedeutenden geschmacklichen Unterschied aus. Suppe mit Kimchi als kalte Beilage servieren.
Hier mal was ganz anderes. Ich glaube Sauerkraut ist nicht so beliebt, da man annimmt, dass es unverdaulich ist. Dabei fördert es den Stoffwechsel.
Man sollte es aber nicht im Mix mit vielen anderen Speisen essen, wie Kohlenhydrate und oder Proteine. Ich bereite es hier als Snack für zwischendurch und zwar pur. Nur ein bißchen Zitrone, Sojasoße, Olivenöl und Chili hinzufügen und evtl. ein paar Kräuter (hier Basilikum). Sehr lecker und bekömmlich. Hat apropos sehr viel Vitamin C und aufgrund seiner Gärung (wie das koreanische Kimchi) einen sehr positiven Einfluß auf die Verdauung. Man bekommt frischen Sauerkraut auch beim Bio-Händler.
Mozzarella mit Tomate und Basilikum
Frische Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden und mit frischen Basilikumblättern garnieren. Reichlich Olivenöl darüber fließen lassen und mit Salz, Balsamico- Essig und frisch gemahlenen Pfefferkörnern abschmecken. Schmeckt als Snack, Beilage oder leichtes Mahl zwischendurch.
Manchmal fragt man sich, wer überhaupt noch eingelegte Ölsardinen ißt. Dabei sind sie sehr gesund. Sind Sardinen doch genau genommen so gut wie der Anfang der Futterkette (die Algen mal nicht mitgezählt) und daher sehr gehaltvoll.
Für diesen eher unkonventionellen Salat wird sowohl gekochtes als auch rohes Gemüse verwendet.
Dazu Brokkoli, Staudensellerie, Avocado, Zitrone, Zwiebel, Salatherzen, Chicoree, Paprika, Mais (aus der Dose) und Ölsardinen verkleinert zusammen mischen.
Mit Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräuter- und Kernmischung abschmecken.
Wenn es mal schnell gehen soll und noch ein paar gekochte Kartöffelchen vom Vortag übrig sind, dann ist dieses Gericht eine optimale Mittagsmahlzeit.
Rosmarin läßt sich auch wunderbar in einem Topf auf dem Balkon oder der Terasse oder bestenfalls im eigenen Garten falls vorhanden, züchten. Er ist sogar winterfest zumindest in diesen klimatischen Gefilden in Mitteleuropa und somit jederzeit verfügbar.
Also, den frisch geschnittenen Rosmarin in Öl, Salz und Chili anrösten und mit den Kartoffeln auf niedriger Flamme weiter crossig braten. Dann Spinat (hier aus dem Tiefkühlfach) mit Knoblauch und Sojasauce kochen und Spiegelei mit frischen Tomaten braten (gerne beidseitig) und das ganze mit zum Beispiel Fetakäse servieren.
Miso-Suppe mit kleinen roten Kartoffeln und Alge
Man glaubt es nicht wie schnell eine Miso-Suppe zubereitet ist. Einfach eine kleine Frühlingszwiebel in Sesamöl anbraten, bisschen Sesam hinzugeben und mit heißem Wasser aufgießen.
Seetang oder getrocknete Algen und vielleicht noch kleingeschnittene getrocknete Tomaten hinzugeben und ein paar Minuten köcheln. Vom Herd nehmen und die eigentliche Miso einrühren (Sojapaste).
Auf keinen Fall noch einmal aufkochen, denn dann zerstört man die wertvollen Stoffe des Miso.
Als Variation werden hier zuvor gekochte rot-schalige Kartoffeln kleingeschnitten und in die Suppen-schalen gegeben.
Anschließend mit der Suppe übergießen. Fertig!
Miso -Suppe mit Kimchi
Eine Suppe ist ja immer eine bekömmliche Angelegenheit. Man hat etwas warmes Herzhaftes im Bauch und kann sie nach Belieben kreieren. Hier mal eine asiatische Variante.
Man benötigt dazu: Miso, Seetang, Frühlingszwieblen, Champignons, frischen Tofu.
Heißes Wasser dazu geben, Seetang unterrühren und kurz köcheln lassen. Dann Topf von der Herdplatte schieben. Miso und Tofu beifügen, verrühren und mit Chili und Sojasoße abschmecken. Fertig! Dauert nicht länger als 15 Minuten :) Schmeckt auch abends gut.
Funghi Tapas
Diese Tapa läßt sich prima länger aufbewahren und sie gewinnt sogar noch an geschmacklicher Qualität. Getrocknete Tomaten, frische Champignons, Knoblauch und Frühlingszwiebeln zerkleinern.
Mit frischem Rosmarin und Olivenöl im Topf erhitzen.
Kochwein (meist günstiger Weisswein), Balsamico-Essig und frische Zitrone hinzufügen und weiter köcheln (niedrige Temperatur).
Bei geschlossenem Topf und ganz niedriger Temperatur ein Weilchen ziehen lassen.
Im Topf über Nacht abkühlend ziehen lassen.
Schmeckt z.B. als Kaltspeise mit Weißbrot, Käse und Rotwein z.B. abends.
Vanillehirse mit Himbeerquark
Hirse
im Verhältnis 1 zu 2 mit Soja-Vanillemilch (alternativ: pur, Schoko
oder je nach belieben) kochen. Zimtstange & Vanilleschote mit in
den Topf geben und mit Stevia oder alternativem Süßungsmittel
verfeinern. Parallel dazu Quark mit Himbeeren in einer Schüssel
verrühren, ebenfalls mit Vanille, Zimt und Stevia abschmecken.
Etwa eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Läßt sich wie eine Torte schneiden. Portionsweise mit zum Beispiel heißer Vanillesoße servieren.
Salat to go...
Manchmal muss es einfach schnell gehen und man möchte trotzdem frisch essen. Viele Salate, die man unterwegs bekommt, sind entweder schon schlapp oder mit billigen/komischen Zutaten.
Um sich selbst einen Salat für unterwegs zu machen, braucht man außerdem viel weniger Aufwand als man denkt. Wichtig ist hier auch eine sehr gut verschließbare Box.
Zutaten als Vorschlag: Eisbergsalat, Fenchel, Möhre, getrocknete Tomaten, Frühlingszwiebel und Feta-Käse. Die Soße bitte extra in einem kleinen externen Gefäß.
Tip: Die kleinen Glasflaschen von irgendwelchen Konserven wie z.B. Oliven oder Smoothies eignen sich perfekt als Soßenbehälter, da mit Drehverschluß und schön praktisch schmal. Da darf man sich mal inspirativ im Supermarkt nach Wahl umschauen.
Rosenkohl mal anders
Der gute alte Rosenkohl wird oft mißachtet, aber er ist lecker, gesund und läßt sich viel kreativer zubereiten, als man vielleicht vermutet. Mit geräuchertem Sojatofu, frischen Frühlingszwiebeln, Knoblauch und passierten Tomaten mit Olivenöl, Salz und Chili im Topf erhitzen. Bei geschlossenem Deckel eine Weile auf niedriger Temperatur köcheln, bis der Rosenkohl gar ist. (Mit einem Gäbelchen den Check machen) Dann mit z. B. trockenem Rotwein und getoastetem Eiweißbrot als Abendmahlzeit servieren.
Thai-Suppe Kokos
Suppen werden überall auf der Welt gegessen. Aber jede Kultur hat ihre ganz speziellen Eigenarten, wie sie das "heiße Wasser+" serviert.
In
Thailand gibt es auch eine Art Suppengrün, wie wir es aus dem Deutschen
kennen. Nur setzt es sich aus anderen Zutaten zusammen und bildet aber
ebenso die Grundlage dieser Flüssigspeise. In Asia- Supermärkten bekommt
diese Thai- Mischung als Fertigpackung. (Galgantwurzel, Chili,
Zitronengrasblätter, etc)
Dann
benötigt man für diese Suppenvariante hier: frische Hühnchenbrust,
Kokosnußmilch (Tipp: beim Aldi (Asiawochen) extrem günstig),
Hühnerbrühe, rote Curry Paste, frischen Koriander, Limette, frische
Tomaten, Knoblauch.
Der Ablauf gleicht
der einer gewöhnlichen und interkulturellen Suppenherstellung.
Suppengrün, Knoblauch und Tomaten mit roter Currypaste anbraten, Fond
und Kokosmilch dazu, kurz köcheln und dann das Fleisch (vorher evtl. mit
Sojasauce marinieren) nur kurz darin kochen, damit es saftig bleibt.
Dann mit frischem Koriander und ausgepresstem Limettensaft abschmecken.
Verbesserungen
und Erweiterungen dieses Gerichts sind erwünscht. Kochen heißt auch
schmecken und genießen lernen. Also los. Abenteuer Küche wartet.
Prinzipiell
sollen die hier vorgestellten Gerichte zur eigensinnigen und
experimentellen Kochweise anregen. Es gibt keine wirklichen Regeln beim
Kochen. Alles ist erlaubt. Mut zum Misslingen hat dem Menschen in seiner
Kulturgeschichte auch innovative Erkenntnisse gebracht.
Zum Frühstück oder mal zwischendurch
Was schnell geht, nahrhaft ist und auch noch lange sättigt ist der Klassiker Omelette.
Der Begriff stammt aus dem Französischen und wurde ca. im 18. Jahrhundert in Deutschland eingebürgert. Im Französischen meint es eine Eierspeise ohne Zugabe von Mehl, was im Prinzip auch im Deutschen gilt, denn dann wäre es ja ein Pfanne- Kuchen. Lustiger weise sagen die Deutschen Omelette im Neutrum und in der Schweiz heißt es die Omelette also feminin.
Hier
mit Wasser, Himalya- Salz, koreanischen Chilli, Kräutermischung und
Tomate zusammengerührt und gebraten und mit Salat garniert und einem
Hirsenvollkornbrot mit Ziegenkäse serviert...Mmh schnell und einfach.
...oder mit einem Leberwurstbrot
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