große Mahlzeiten

Erbsen - die häufig unbeliebte und missverstandene Hülsenfrucht


Der Begriff -Frucht ist hier ein wenig irreführend, dabei soll es sogar im Land der Römer ein Speiseeis mit Erbsen geben. In der Regel sind Erbsen eher was salzig Deftiges. Man kann sie unbehandelt getrocknet, einweichen und selbst kochen, tiefgefroren auftauen und kochen oder aus der Konserve fertig gekocht aufwärmen. Da existieren unterschiedliche Ansätze zur verbleibenden Qualität dieser Hülsenfrucht. Wir entscheiden uns hier für die Zweite Variante und kochen die Erbsen nach dem Auftauen.

In der Pfanne getrocknete Tomaten kleingeschnitten mit den zerkleinerten Frühlingszwiebeln anbraten.


Mitsamt den bereits gekochten Babykartoffeln oder Dillinge, wie sie manchmal auch genannt werden, die Erbsen hinzufügen und das ganze knackig braten.

Eier nach Geschmack als Rührei oder Spiegelei wahlweise einseitig oder zweiseitig anbraten und nach belieben würzen. Fertig. Simpel, gesund und sehr langanhaltend sättigend.





Jaroma das weißkohlige Vergnügen

Ideal als Salat oder Gemüsegericht mit einem milden Geschmack, sanfter Bekömmlichkeit und hat garantiert keinen typischen Kohlgeruch beim Kochen. Ein Original mit einem für uns heute vielleicht originellem Äußeren. Sieht aus als wäre der sonst übliche Kohlkopf unter eine Presse gekommen.



Wir bereiten ihn heute mit indischen Gewürzen zu...
Wir geben Sesamöl in eine Topfpfanne und dazu Fenchelsamen, Koriandersamen und Korianderpulver, Senfsaat schwarz und Kreuzkümmel und rösten diese Mischung bei niedriger Hitze an.


Geben den in Stücke zerkleinerten Kohlkopf (manchmal reicht auch die Hälfte, je nach Pfannengröße) mitsamt den klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, Champignons und getrockneten Tomaten hinzu und lassen das Ganze verschlossen ca. 20-30 Minuten köcheln.


Ab und zu umrühren. Dann mit Kohlenhydrat nach Wahl servieren.
Mein Vorschlag: wie immer die gute bekömmliche Hirse....





So nenne ich mal dieses Gericht. Denn manchmal öffnet man den Kühlschrank bzw. die Frischebox im Kühlschrank und findet dort Gemüse vor, welches nicht auf Anhieb zusammen zu passen scheint. Oder man hat noch diverse Konserven angebrochen, die ihr Ablaufdatum erreichen und die verbraucht werden wollen.

Alles klein schneiden (hier: Staudensellerie, Paprika, Möhren, Champignons, Frühlingszwieblen)
und mit Oliven & Peperoni aus dem Glas, getrockneten Tomaten anbraten. Parallel dazu Hirse wie gehabt kochen. Mit Chili, Olivenöl, Zitrone und Salz abschmecken und eventuell ein paar Kräuter hinzu geben (getrocknet oder frisch).





Auch immer schön sind Speisen die übrig bleiben. Was macht man mit den Resten eines zu groß angelegten Mahls?
Aufwärmen

Meistens schmecken aufgewärmte Speisen sogar viel aromatischer als die frischen, da die Komponenten genug Zeit hatten, sich mit den Gewürzen und Co zu verbinden. Hier am Beispiel ist was vom Hähnchen auf Gemüsebett übrig geblieben. Es reicht von der Menge aber nicht aus daraus erneut ein volles Mahl zu zaubern. So fügt man einfach eine Variation hinzu. In dem Fall Hirse.



Heute gibt es Hähnchenschenkel im Gemüsebett

Dazu vier Hühnerbeine frisch besorgen, frisches Gemüse hier: Zucchini, Aubergine, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und dazu Kochwein (weiß)

Knoblauch anbraten
Gemüse kleinschneiden
Hähnchen würzen (Chili, Salz und Paprikapulver) und in der Pfanne von allen Seiten anbraten

Gemüse mit Tomaten und Oliven in eine Auflaufform geben und mit Kräutern und Olivenöl abschmecken

Gebratene Hähnchenschenkel darauf legen und im Backofen bei ca. 220 Grad 40 Minuten garen.



Ofenlachs mit Spinat und Kartoffeln.
Vorbereitung für das Gemüsebett auf dem der Lachs im Ofen garen soll.
 Dazu frischen Fenchel, Knoblauch und
Oliven, eingelegte Peperoni, Zwiebeln, getrocknete Tomaten und Zitronen klein schneiden und in Alufolie mitsamt dem Lachs einwickeln. Bei ca. 200 Grad im Ofen 10-15 Minuten garen. Immer mal wieder prüfen ob er nicht schon durch ist, da durch die unterscheidlichen Ofen und Lachsportionen die Dauer variieren kann. Zu lange gegart verliert der Lachs erheblich an Aroma.



Parallel dazu Spinat mit Knoblauch und Sojasauce kochen und Kartoffeln mit Schale als Pellkartoffeln im Dampfkochtopf garen.


 
Meistens bekommt jedes Gericht den Zusatz "indisch" sobald "Curry" dazu kommt. Doch Curry ist selbst ein Gewürzgemisch, dass man sich bestenfalls in Einzelteilen besorgt.

Hirse parallel zum Gemüse mit Wasser zum kochen bringen. In einen Topf Zwiebeln geschnitten anbraten (mit Öl und Senfsaat gelb). Anschließend mit Kokosmilch aufgießen und den Blumenkohl zerkleinert hinzufügen und mit Kurkuma, Korianderpulver, Chili, Himmalyasalz abschmecken.



Frische Tomaten, Zitronen und Koriander klein schneiden und dazu geben und solange auf niedriger Flamme köcheln bis der Blumenkohl durch ist. Dann mit Hirse als Reisersatz servieren.


Hier mal eine Bild der Gewürze aus einem asiatischen Supermarkt.


Ein bißchen zählt dieses Mahl zu einer Kaltspeise. Aber die frisch und gar gedampften Kartöffelchen und hier mal mit roter Schale, machen das Essen dann doch noch bekömmlicher. Man soll ja mindestens einmal am Tag warm essen.
Die Forellen gibt es bei fast jedem Supermarkt. Im Kühlregal unter Fisch schauen und da die geräucherten Forellen wählen. Aus der Verpackung nehmen und gegebenenfalls kurz mit Wasser übergießen oder mit einem Küchentuch abtupfen. Auf einen Teller drapieren und dazu ein Gemisch aus Sojasoße und Wasabi servieren.
Für die Kartoffeln einen Kräterquark mit frischer Petersilie anrichten. Dazu Quark nach Wahl mit Senf, Tomatenmark, Olivenöl, Pfeffer, Salz und Kräutern.
Rote Kartöffelchen im Dampfkochtopf gar kochen und einen kleinen Beilagensalat aus Salatblätter, Paprika, Kernmischung und schwarzen Oliven mit Balsamico, Olivenöl, Zitrone und Salz und Pfeffer auftischen. Guten Appetit!





Das Schöne am sogenannten asiatischen Kochen ist ja auch, dass man fast alles an Gemüse zusammen schnippeln kann und es als "WOK-Pfanne" durchgeht. Also man nehme einfach alles, was es an frischem Gemüse im Kühlschrank gibt (alles was "weg" muß, da langsam am Ende seiner Zeit).
Hier: Möhren, Zucchini, Tomaten und Paprika, dann frische Zwiebeln und...

Petersilie.....alles zur Vorbereitung klein schneiden
dazu Hirse im Verhältnis 1 zu 2 mit Wasser kochen...für Gourmet-Charakter mit ein bißchen Amaranth und Quinoa mischen und mit frischen Ingwer kochen....
nächster Schritt: das Gemüse, dass länger braucht wie hier Möhren, Zucchini, Paprika und Zwiebeln schon mal anbraten.
Anschließend das angebratene Gemüse mit einer Kermischung (Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkerne) und den frischen Tomaten und der Petersilie verfeinern. Kurz mitbraten. Anschließend mit der jap. Sojasoße ablöschen und thailändische rote Currysoße untermischen.


Spitzkohl mit Tofu
Spitzkohl ist ja auch mal ein ganz neckisches Ding

Doch immer wenn man Kohl in den Händen hält, ist man erstmal von der Größe und dem Gewicht erschlagen und weiß außerdem nicht so recht wie man es zubereiten soll. Man denke immer an ewig lange Gar- und Kochzeiten. Trifft zumindest nicht ganz beim Spitzkohl zu.
Erstmal Zwiebeln und Räuchertofu zerkleinern und in Olivenöl anbraten.


Den klein geschnittenen Spitzkohl hinzufügen und mit passierten Tomaten und etwas Wasser aufgießen und auf niedriger Flamme ca. 20-30 schonend köcheln lassen. Mit Fenchelsamen und Koriander verfeinern und mit Salz und Chili abschmecken. Schmeckt sogar einen Tag später aufgewärmt noch eine Idee aromatischer.






Marokkanischer Minz-Hirse -Salat


Normalerweise besteht der "offizielle" marokkanische Minzsalat aus Bulgur oder Couscous. Ich möchte aber auf Weizen-Produkte verzichten und lieber mit der nicht so säurebildenen Hirse diesen Salat mischen. Was heißt auch schon "normalerweise" oder "offiziell".
Ebenso verzichte ich hier auf Mayonnaise, die angeblich auch dazu gehört. Ich nehme hier nur: Hirse (gekocht wie gewohnt, siehe ggfs. andere Gerichte mit Hirse unten) Tomaten, Gurke, frische Petersilie, Frühlingszwiebeln und ganz wichtig frische Minzblätter.
Gemüse und Kräuter klein schneiden (besser bei den Tomaten das Innere (Kerne) entfernen und nur das Gehäuse nehmen ebenso mit Gurkle verfahren) und gekochte, abgekühlte Hirse hinzufügen. Alles ordentlich mischen. Mit frisch gepresster Zitrone, Balsamicoessig, Olivenöl, Pfeffer und Salz abschmecken.

Tipp:Schmeckt ein Tag gezogen noch besser!





Spinat-Tonno-Pasta


Dieses Pastagericht macht richtig satt und schmeckt für alle mediterrane Küche-Fans "zum reinsetzen" lecker
1 Schritt: Pasta nach Wahl kochen.
Thunfisch, Frühlingszwiebeln, Knoblauch (frisch), Oliven (grün) und geschnittene getrocknete Tomaten in Olivenöl anbraten. Anschließend den zuvor aufgetauten Spinat (man kann natürlich auch frischen Spinat nehmen) unterheben. Mit Salz und Chili abschmecken und mit der Pasta servieren. Man könnte aber auch die gekochte Pasta mit dem Fischgemüse vermischen.





Tofu-Feta-Kirchererbsenbrötchen mit Gemüse

Zugegebenermaßen eine gewagte aber extrem nahrhafte und dichte Kombi.
Tofu, Kichererbsebbrötchen, Kartoffeln und Feta mit Gemüse.
Frühlingszwiebeln, Möhren, Paprika und Fenchel kleinschneiden und anbraten. Tofu, Kichererbsenbrötchen und Feta in kleine Stücke zerkleinern und unterheben.
Erst am Schluß die vorher schonend gegarten Kartoffeln bestenfalls mit Schale, denn dann verlieren sie nicht zu viel an Vitamin C, dazugeben.
Alles mit frischer Peterssilie und Salz/Pfeffer abschmecken.




Rote Bete mit Ingwerquinoa


Rote Bete kennt man häufig nur als Konserve in Essig eingelegt. Dabei kann man die Knolle auch frisch kaufen. Sie hat eine unheimlich starke Farbe, deshalb aufgepasst beim zubereiten. Häufig verwendet man auch Rote Bete zum einfärben von Lebensmitteln (meist Süßwaren)
Quinoa mit frischem Ingwer und im Verhältnis 1 zu 2 mit Wasser und eventuell einem Brühwürfel kochen und 10. Minuten ziehen lassen (auf kleiner Flamme). Parallel dazu Frühlingszwieblen, Rote Bete (vorher gegart) kleinschneiden mit Tofu und Paprika anbraten bis sie alle noch knackig aber verdaulich durch sind.
Man kann sich zur Würzung mal ganz experimentell austoben (Kurkuma, Kreuzkümmel, Senfsaat schwarz, Korianderpulver, etc) oder minimalistisch mit Salz und Chili abschmecken.

Wurzeltag!!

Mit einem Schnellkochtopf ist das Wurzelgemüse wie Kartoffel, Möhre, Rote Beete, Pastinake und Co zügig gar.
Nebenher bereitet man sich einen leckeren Quark. Dazu einen Quark nach Wahl als Basis und mit
Senf, Kräutern, Chili, Salz und frisch geriebener Muskatnuß verühren.
Anschließend eine hier frische Knoblauchsalami aus Italien mit getrockneten Tomaten, frischem Knoblauch und Fenchelsamen anbraten.
Bestenfalls gutes Olivenöl verwenden.
Parallel dazu die Kürbissuppe vorbereiten.
Ein Packet frisches Suppengrün (Blumenkohl, Lauch, Möhre und Knollensellerie) kleinschneiden, den Kürbis würfeln und dazu geben. Alles kochen und über Nacht abkühlen lassen. Am nächsten Tag einfach eine Portion herausnehmen oder alles verwenden und mit heißer Brühe verrühren, mit Pfeffer, Muskat, Olivenöl und Salz abschmecken und mit einem "Zauberstab" zerkleinern, bis es die richtige Konsistenz hat. Manche mögen Suppe eher breiig, manche eher flüssiger.





Quinoa mit Lachs und Gemüse










Dann mit Himalyasalz, Chilli und Ingwerpulver abschmecken.


und mit frischer Limette und Petersilie verfeinern.


Just Salat
Ab und zu braucht man mal was richtig frisches, knackiges und saftiges zwischen den Zähnen. Auch mal ruhig eine riesige Portion bis zum Sattgefühl.
Man steht manchmal vor der Gemüsetheke im Supermarkt und weiß gar nicht so recht, was man alles in den Salatmix reinpacken soll. Ein Salatkopf ist immer eine Basis. Am besten vom Biohändler. Als Trick funktioniert auch, sich immer vorzustellen, dass möglichst viele Farben repräsentiert sein sollten, denn bunt ist gesund!
 Paprika, Chicoree, Frühlingszwiebeln, frischer Zitronensaft, Fenchel, frische Petersilie, Salz, Pfeffer frisch gemahlen!, tiefgekühlte Kräutermischung (italienisch) und dazu Olivenöl und Balsamico-Essig.




Mit frisch aufgebackenem Baguette und Wurst & Käse eine tolle Mahlzeit.


Die Kartoffel mit Knackwürstchen - simpel aber lecker

Lustigerweise heißt es im Klischee, dass der Deutsche sich abgesehen vom Kraut nur von Kartoffeln ernährt. Das war aber nicht immer so, schließlich stammt sie aus Südamerika und wurde relativ spät hier in Europa eingeführt.
Das sie dennoch zum direkten Liebling der Speisen wurde liegt unter anderem wohl auch daran, dass sie so vielseitig zuzubereiten ist. Was kann man aus dieser Knolle nicht alles machen. Das wird sich im weiteren Verlauf dieses Futterdoku-Blogs wohl noch zeigen.

Heute wird die K-toffel ganz schlicht und minimalistisch gegessen. So wie sie eigentlich am gesündesten ist. Als Pellkartoffel mit Schale, wegen des Vitaminerhalts. Versteht sich von selbst. Dazu Knackwürste (Geflügel und/oder Schwein) und scharfer Senf. Proteinreich, lecker und schnell.

Irgendwo wurde mal geschrieben, dass Pellkartoffeln in Kombination mit tierischem Eiweiß eine hohe Bioverfügbarkeit von Proteinen ermöglicht d.h. der Körper durch diese Kombi enorm viel Eiweiß aufnehmen kann. Deshalb ist die sogenannte Folienkartoffel mit Kräuterquark in der Fitnessküche so beliebt. Letztendlich ist die Folienkartoffel auch eine Art Pellkartoffel und Quark wie Fleisch oder in diesem Fall Wurst ebenso tierisches Eiweiß.

K-toffelsalat - gesund und sehr sättigend

Die K-toffeln, die bei so einem Mahl oben übrig bleiben, lassen sich prima in einen K-toffel-salat verwandeln. Am besten man bereitet ihn einen Tag vor dem Verzehr zu, denn dann kann er ziehen und gewinnt enorm an Aroma.

Hier wurden die Kartoffeln nicht geschält, denn es sind Frühlingskartoffeln. Dazu Paprika, Frühlingszwiebeln, Chicoree, getrocknete Tomaten, Oliven und Gurke. Alles kleinschneiden mit Chili, Himalaya-Salz, frischem Koriander, Olivenöl, frisch gepresstem Zitronensaft und Balsamico-Essig abschmecken und ab in den Kühlschrank und ziehen lassen.

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