Freitag, 31. Januar 2014

Rosenkohl und Tofu mit Eiweißbrot

Der gute alte Rosenkohl wird oft mißachtet, aber er ist lecker, gesund und läßt sich viel kreativer zubereiten, als man vielleicht vermutet. Mit geräuchertem Sojatofu, frischen Frühlingszwiebeln, Knoblauch und passierten Tomaten mit Olivenöl, Salz und Chili im Topf erhitzen. Bei geschlossenem Deckel eine Weile auf niedriger Temperatur köcheln, bis der Rosenkohl gar ist. (Mit einem Gäbelchen den Check machen) Dann mit z. B. trockenem Rotwein und getoastetem Eiweißbrot als Abendmahlzeit servieren.

Montag, 27. Januar 2014

Wurzelgemüse mit gebratener Salami und Spicequark + Vorbereitung Kürbissuppe

Mit einem Schnellkochtopf ist das Wurzelgemüse wie Kartoffel, Möhre, Rote Beete, Pastinake und Co zügig gar.
Nebenher bereitet man sich einen leckeren Quark. Dazu einen Quark nach Wahl als Basis und mit
Senf, Kräutern, Chili, Salz und frisch geriebener Muskatnuß verühren.
Anschließend eine hier frische Knoblauchsalami aus Italien mit getrockneten Tomaten, frischem Knoblauch und Fenchelsamen anbraten.
Bestenfalls gutes Olivenöl verwenden.
Parallel dazu die Kürbissuppe vorbereiten.
Ein Packet frisches Suppengrün (Blumenkohl, Lauch, Möhre und Knollensellerie) kleinschneiden, den Kürbis würfeln und dazu geben. Alles kochen und über Nacht abkühlen lassen. Am nächsten Tag einfach eine Portion herausnehmen oder alles verwenden und mit heißer Brühe verrühren, mit Pfeffer, Muskat, Olivenöl und Salz abschmecken und mit einem "Zauberstab" zerkleinern, bis es die richtige Konsistenz hat. Manche mögen Suppe eher breiig, manche eher flüssiger.



Mittwoch, 22. Januar 2014

Kimchi - die würzig scharfe Antwort auf deutschen Sauerkraut

koreanisches Kimchi

Man kann dieses wunderbare "Beigericht" mit verschiedenen Gemüsesorten als Grundlage herstellen. Das kann Rettich, Chinakohl oder etwas anderes sein. Da darf man auch mal experimentell sein. Wichtig ist, dass ein Gärungsprozess stattfinden kann, wie es beim bekannten Sauerkraut der Fall ist. Denn dadurch bekommt dieses Gericht seine unverwechselbare Note im Geschmack und in seiner Wirkung. Ebenso wichtig ist der Zusatz von Knoblauch, Chilli, Salz, Ingwer und Zwiebeln.


Bei unserem Beispiel hier verwenden wir Chinakohl als Basis. Gut klein schneiden und mit gedrechselter Karotte, frischem Knoblauch und Ingwer, kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln und mit Chilli und Salz abgeschmeckt in eine Schüssel geben und mit Reismehlsud (d.h. Reismehl in Wasser angerührt und angewärmt) übergießen. Das ganze in einer geschlossenen Box, bestenfalls lichtdicht und gut verschließbar, Outdoor aufbewahren. Denn man wird es nicht glauben, aber dieses Zeug hat ein sehr sehr starkes Aroma und übertüncht mit seinem Geruch den gesamten Kühlschrank. Mehr als es jeder Stinkkäse kann. Außerdem herrschen im Kühlschrank zu niedrige Temperaturen, damit der Gährungsprozess in Gang kommen kann. Also ab auf den Balkon oder die Terrasse und mindestens 2 Wochen ziehen lassen. Es ist erst fertig, wenn das Kimchi auf der Zunge leicht kribbelt. 


Man kann Kimchi zu jedem Gericht servieren, selbst zum Abendbrot. Es ist eine sehr gesunde Beilage. Nur Vorsicht: man riecht nach Knoblauch und außerdem treibt es den Stoffwechsel an!


Montag, 20. Januar 2014

Heute riesige Portion Salat

Just Salat
Ab und zu braucht man mal was richtig frisches, knackiges und saftiges zwischen den Zähnen. Auch mal ruhig eine riesige Portion bis zum Sattgefühl.
Man steht manchmal vor der Gemüsetheke im Supermarkt und weiß gar nicht so recht, was man alles in den Salatmix reinpacken soll. Ein Salatkopf ist immer eine Basis. Am besten vom Biohändler. Als Trick funktioniert auch, sich immer vorzustellen, dass möglichst viele Farben repräsentiert sein sollten, denn bunt ist gesund!
 Paprika, Chicoree, Frühlingszwiebeln, frischer Zitronensaft, Fenchel, frische Petersilie, Salz, Pfeffer frisch gemahlen!, tiefgekühlte Kräutermischung (italienisch) und dazu Olivenöl und Balsamico-Essig.


Mit frisch aufgebackenem Baguette und Wurst & Käse eine tolle Mahlzeit.


Sonntag, 19. Januar 2014

K-toffel macht lecker satt

Die Kartoffel mit Knackwürstchen - simpel aber lecker

Lustigerweise heißt es im Klischee, dass der Deutsche sich abgesehen vom Kraut nur von Kartoffeln ernährt. Das war aber nicht immer so, schließlich stammt sie aus Südamerika und wurde relativ spät hier in Europa eingeführt.
Das sie dennoch zum direkten Liebling der Speisen wurde liegt unter anderem wohl auch daran, dass sie so vielseitig zuzubereiten ist. Was kann man aus dieser Knolle nicht alles machen. Das wird sich im weiteren Verlauf dieses Futterdoku-Blogs wohl noch zeigen.

Heute wird die K-toffel ganz schlicht und minimalistisch gegessen. So wie sie eigentlich am gesündesten ist. Als Pellkartoffel mit Schale, wegen des Vitaminerhalts. Versteht sich von selbst. Dazu Knackwürste (Geflügel und/oder Schwein) und scharfer Senf. Proteinreich, lecker und schnell.

Irgendwo wurde mal geschrieben, dass Pellkartoffeln in Kombination mit tierischem Eiweiß eine hohe Bioverfügbarkeit von Proteinen ermöglicht d.h. der Körper durch diese Kombi enorm viel Eiweiß aufnehmen kann. Deshalb ist die sogenannte Folienkartoffel mit Kräuterquark in der Fitnessküche so beliebt. Letztendlich ist die Folienkartoffel auch eine Art Pellkartoffel und Quark wie Fleisch oder in diesem Fall Wurst ebenso tierisches Eiweiß.

K-toffelsalat - gesund und sehr sättigend

Die K-toffeln, die bei so einem Mahl oben übrig bleiben, lassen sich prima in einen K-toffel-salat verwandeln. Am besten man bereitet ihn einen Tag vor dem Verzehr zu, denn dann kann er ziehen und gewinnt enorm an Aroma.

Hier wurden die Kartoffeln nicht geschält, denn es sind Frühlingskartoffeln. Dazu Paprika, Frühlingszwiebeln, Chicoree, getrocknete Tomaten, Oliven und Gurke. Alles kleinschneiden mit Chili, Himalaya-Salz, frischem Koriander, Olivenöl, frisch gepresstem Zitronensaft und Balsamico-Essig abschmecken und ab in den Kühlschrank und ziehen lassen.



Mittwoch, 15. Januar 2014

Kichererbsenbrötchen mit Kürbiseintopf

Bevor jetzt die weitere Verwertung des Eingangs vorgestellten Kürbis gezeigt wird, vorher noch die Herstellung von etwas ganz besonderem. Geschmacklich erinnern Kichererbsenbrötchen an die türkischen Falafel nur nicht so fettig, weil die Brötchen gebacken werden. Außerdem wird bei der Zusammenmischung des Teiges auf Gluten- arme und möglichst basische Anteile geachtet d.h. kaum Weizen und Roggen.
Zuallererst muss das Kichererbsenmehl (erhältlich in Asialäden) in kaltem Wasser eingerührt werden
eine Prise Salz hinzu und ordentlich rühren bis es erhitzt und die Masse langsam fest wird. Man muss das ein wenig ausprobieren, wie viel Wasser und wie viel Mehl. Es muss so eine "pfannekuchen-teig-artige" Konsistenz bekommen. Wenn man zu viel Wasser hineingeschüttet hat einfach wieder Mehl dazu, dann hat mal halt mehr Teig und damit mehr Brötchen. Wenn das ganze langsam heiß wird Leinsamen, Dinkel- Kleie und Weizenkeime hinzu rühren. Quellen lassen und lau warm in eine Schüssel geben und 2 Tütchen Hefe, Sojaeiweiß und Haferflocken untermischen.
Das ganze Gemisch schön quellen lassen. Dann mit Inulin und Buchweizenmehl wie üblichen Brotteig ordentlich durchkneten. Das ist natürlich schon anstrengend und kommt einer guten Sporteinheit nahe. Bäcker waren auch immer kräftige Typen. 
Dann die Brötchen formen.
Anschließend mindestens 4-5 Stunden stehen lassen. Ab und zu mit Öl (Kürbiskern oder Palmöl) und Wasser bestreichen.
Dann mit Ober- und Unterhitze bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen.

Der Kürbis- Eintopf

Kurz: Kürbis geschält und geschnitten und mit Wasser gekocht. Dazu Anissterne, Ingwerpulver, Lorbeerblätter, frisch gepresster Knoblauch und Muskatpulver hinzu und 15-20 Minuten kochen. Vorsicht das es nicht zu "pampig" wird. Dann mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen abschmecken.
Mit den Brötchen und z. B. Wurst servieren.







Sonntag, 12. Januar 2014

Thai- Suppe - Kokosnuß mit Hühnchen

Suppen werden überall auf der Welt gegessen. Aber jede Kultur hat ihre ganz speziellen Eigenarten, wie sie das "heiße Wasser+" serviert.

 In Thailand gibt es auch eine Art Suppengrün, wie wir es aus dem Deutschen kennen. Nur setzt es sich aus anderen Zutaten zusammen und bildet aber ebenso die Grundlage dieser Flüssigspeise. In Asia- Supermärkten bekommt diese Thai- Mischung als Fertigpackung. (Galgantwurzel, Chili, Zitronengrasblätter, etc)

 Dann benötigt man für diese Suppenvariante hier: frische Hühnchenbrust, Kokosnußmilch (Tipp: beim Aldi (Asiawochen) extrem günstig), Hühnerbrühe, rote Curry Paste, frischen Koriander, Limette, frische Tomaten, Knoblauch. 

Der Ablauf gleicht der einer gewöhnlichen und interkulturellen Suppenherstellung. Suppengrün, Knoblauch und Tomaten mit roter Currypaste anbraten, Fond und Kokosmilch dazu, kurz köcheln und dann das Fleisch (vorher evtl. mit Sojasauce marinieren) nur kurz darin kochen, damit es saftig bleibt. Dann mit frischem Koriander und ausgepresstem Limettensaft abschmecken.
 
Verbesserungen und Erweiterungen dieses Gerichts sind erwünscht. Kochen heißt auch schmecken und genießen lernen. Also los. Abenteuer Küche wartet.

Prinzipiell sollen die hier vorgestellten Gerichte zur eigensinnigen und experimentellen Kochweise anregen. Es gibt keine wirklichen Regeln beim Kochen. Alles ist erlaubt. Mut zum Misslingen hat dem Menschen in seiner Kulturgeschichte auch innovative Erkenntnisse gebracht.







Frühstück oder für zwischendurch

Was schnell geht, nahrhaft ist und auch noch lange sättigt ist der Klassiker Omelette.
Der Begriff stammt aus dem Französischen und wurde ca. im 18. Jahrhundert in Deutschland eingebürgert. Im Französischen meint es eine Eierspeise ohne Zugabe von Mehl, was im Prinzip auch im Deutschen gilt, denn dann wäre es ja ein Pfanne- Kuchen. Lustiger weise sagen die Deutschen Omelette im Neutrum und in der Schweiz heißt es die Omelette also feminin.
Hier mit Wasser, Himalya- Salz, koreanischen Chilli, Kräutermischung und Tomate zusammengerührt und gebraten und mit Salat garniert und einem Hirsenvollkornbrot mit Ziegenkäse serviert...Mmh schnell und einfach.
...oder mit einem Leberwurstbrot 




Donnerstag, 9. Januar 2014

Kürbis

Der Kürbis

Diese meist mit Halloween assoziierte Pflanze aus Amerika wird bereits schon bis zu 12.000 Jahren vom Menschen genutzt.
Der Kürbis in einem meist wunderschön leuchtenden Orange gekleidet, schmeckt in vielen fantasievollen Varianten und ist gar nicht so aufwendig herzurichten.

Oft ist man im Supermarkt auch schon demotiviert, dieses schwere Geschöpf nach Hause zu transportieren und dann auch noch zu zerschneiden, entkernen und evtl. zu schälen.