Man kann dieses wunderbare "Beigericht" mit verschiedenen Gemüsesorten als Grundlage herstellen. Das kann Rettich, Chinakohl oder etwas anderes sein. Da darf man auch mal experimentell sein. Wichtig ist, dass ein Gärungsprozess stattfinden kann, wie es beim bekannten Sauerkraut der Fall ist. Denn dadurch bekommt dieses Gericht seine unverwechselbare Note im Geschmack und in seiner Wirkung. Ebenso wichtig ist der Zusatz von Knoblauch, Chilli, Salz, Ingwer und Zwiebeln.
Bei unserem Beispiel hier verwenden wir Chinakohl als Basis. Gut klein schneiden und mit gedrechselter Karotte, frischem Knoblauch und Ingwer, kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln und mit Chilli und Salz abgeschmeckt in eine Schüssel geben und mit Reismehlsud (d.h. Reismehl in Wasser angerührt und angewärmt) übergießen. Das ganze in einer geschlossenen Box, bestenfalls lichtdicht und gut verschließbar, Outdoor aufbewahren. Denn man wird es nicht glauben, aber dieses Zeug hat ein sehr sehr starkes Aroma und übertüncht mit seinem Geruch den gesamten Kühlschrank. Mehr als es jeder Stinkkäse kann. Außerdem herrschen im Kühlschrank zu niedrige Temperaturen, damit der Gährungsprozess in Gang kommen kann. Also ab auf den Balkon oder die Terrasse und mindestens 2 Wochen ziehen lassen. Es ist erst fertig, wenn das Kimchi auf der Zunge leicht kribbelt.
Man kann Kimchi zu jedem Gericht servieren, selbst zum Abendbrot. Es ist eine sehr gesunde Beilage. Nur Vorsicht: man riecht nach Knoblauch und außerdem treibt es den Stoffwechsel an!
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